Maximenu CK

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Am 01.09.2009 trat das sogenannte „Patientenverfügungsgesetz" in Kraft (BGBL. I. 2286). Am 01.09.2014 ist dies 5 Jahre her. Aus diesem Anlass, ruft der VorsorgeAnwalt e.V. den ersten „Tag der Patientenverfügung" aus. Der 01.09.2014 soll zur Information der Bevölkerung um das Thema "Patientenverfügung" genutzt werden. VorsorgeAnwalt Norbert Maubach hält Vorträge und gibt Interviews. Schriftliche Informationen können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

Die Patientenverfügung ist ein wichtiges Mittel zur Selbstbestimmung für Situationen, in denen sich ein Mensch nicht mehr selbst äußern kann. Sie wird bei einer schweren Erkrankung oder einem Unfall angewandt, wenn eine Kommunikation anders nicht mehr möglich ist. Dem Vertreter und den Ärzten werden Anweisungen gegeben, welche Behandlungen durchzuführen oder aber zu unterlassen sind.

Viele weiterführende Informationen finden Sie auf den weiteren Seiten von www.maubach-rechtsanwalt.de. Zu beachten ist, dass die Patientenverfügung nicht alleine steht. Insbesondere eine Vorsorgevollmacht ist als zweites Standbein wichtig. In dieser Vorsorgevollmacht ermächtigen Sie eine andere Person für Sie zu handeln. Der Bevollmächtigte soll die Patientenverfügung umsetzen, sich also insbesondere mit den Ärzten auseinandersetzen. Zudem kann er auch andere Angelegenheiten erledigen, wie Verträge abschließen, Bankgeschäfte erledigen, usw.

Die Vorsorgevollmacht gibt dem Bevollmächtigten viel Macht. Daher sollte sie mit Bedacht erteilt werden. Wenn Sie niemanden haben, den Sie bevollmächtigen können oder Ihrem Bevollmächtigten jemanden zur Seite stellen möchten, können Sie dazu VorsorgeAnwalt Norbert Maubach beauftragen.

Genaueres zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht können Sie bei der Vortragsveranstaltung am 01.09.2014 ab 18:00 Uhr im Alten- und Pflegeheim St. Antonius in Würselen in der Klosterstraße 30 erfahren. Eine individuelle Beratung ist ebenfalls möglich.

Presse

 

 

Für einen Tod in Würde

RECHT Seit fünf Jahren gibt es die Patientenverfügung. Sie kann unnötiges Leiden verhindern. Dennoch tut Aufklärung Not.                                             

Die moderne Medizin macht es möglich: Wir leben immer länger. Doch oft genug endet das Leben erst nach einer unnötig langen Leidensgeschichte im Krankenhaus oder Pflegeheim am Tropf. Für die meisten Menschen ist das eine Horrorvision. Eine 86 Jahre alte Berlinerin bringt es auf den Punkt: „An Schläuchen hängen und dann Pflege bis zum bitteren Ende? Das ist grauenhaft!“ Diese Angst teilen viele. Dabei ist eine

künstliche Lebensverlängerung um jeden Preis nicht zwingend. Jeder kann sich mit einer Patientenverfügung wappnen. Denn mit diesem Instrument der Selbstbestimmung legt der Verfügende fest, wie er behandelt werden möchte, wenn er sterbenskrank ist. Genauer: Er bestimmt für diese Situation, was Ärzte und Pfleger nicht mehr tun sollen. Steht aus medizinischer Sicht fest, dass der Verfügende nicht mehr in ein bewusstes Leben zurückkehren wird, sollen die Ärzte und Pfleger auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichten. So kann man die künstliche Ernährung durch eine Magensonde oder eine Wiederbelebung bereits im Vorfeld verhindern. An eine Patientenverfügung müssen sich Ärzte und Pfleger halten. Eigentlich! Das ist sogar gesetzlich geregelt. Seit bald fünf Jahren gibt es das Patientenverfügungsgesetz. In Kraft getreten ist es am 1. September 2009. Trotzdem kommt es in der Praxis zu zahlreichen Problemen. So müssen sich die Verwandten sterbender Menschen mitunter von Pflegekräften anhören, sie würden ihre Angehörigen qualvoll verhungern lassen. Ein unberechtigter und ungerechter Vorwurf! Oder Ärzte behaupten einfach, der Sterbende sei früher gar nicht bei Sinnen gewesen und habe nicht begriffen, was er mit der Patientenverfügung unterschrieben habe. In anderen Fällen wiederum behaupten Mediziner, die Verfügung würde nicht zum konkreten Krankheitsbild passen und sei deshalb nicht relevant. Das ist falsch! Denn Ärzte müssen eine Patientenverfügung in jedem Fall beachten. Vorausgesetzt, sie wissen überhaupt davon. Das ist ein weiterer Schwachpunkt: Viele Patientenverfügungensind im Notfall gar nicht auffindbar. Aufklärung auf breiter Front tut Not: Bei den Bürgern, damit sie ihren Willen rechtskräftig äußern können. Und bei Ärzten und Pflegekräften, damit diese die Verfügungen ihrer Patienten respektieren und richtig umsetzen! Vor diesem Hintergrund hat der Verband VorsorgeAnwalt e.V. den 1. September 2014 zum ersten „Tag der Patientenverfügung“ erklärt. Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Seniorenheime, aber auch Banken und andere Unternehmen, sollen sich am „Tag der Patientenverfügung“ mit einer Informationsveranstaltung beteiligen. Ihre Unterstützung bereits zugesagt haben zum Beispiel die Landesverbände des Roten Kreuzes in Berlin, Bremen und Baden-Württemberg. Wer bei der Vorsorge für den letzten Schritt im Leben keine Fehler machen möchte, lässt sich juristisch und medizinisch beraten. Zwar gibt es Muster zum Ankreuzen. Doch diese sind in aller Regel nicht individuell genug und können Fehler enthalten. Als Folge werden solche Patientenverfügungen im Ernstfall nicht von allen Ärzten akzeptiert. Eine wirksame Patientenverfügung dient dabei nicht nur dem Menschen, der sie unterschreibt, sie hilft im Ernstfall auch den Angehörigen und Ärzten, mit der schwierigen Situation richtig umzugehen. ➜Die Außenansicht gibt die subjektive Meinung des Autors wieder und nicht unbedingt die der Redaktion.        

Zeitungsartikel "Für einen Tod in Würde" - Mittelbayerische Zeitung - als PDF-Datei 

 

PRESSEMITTEILUNG
vom 30.06.2014 

Fünf Jahre Patientenverfügungsgesetz:
Aufruf zum ersten "Tag der Patientenverfügung" am 1. September

Das Patientenverfügungsgesetz wird am 1. September 2014 fünf Jahre alt. Zum selben Datum ruft der Verband VorsorgeAnwalt e.V. erstmalig den “Tag der Patientenverfügung” aus. Das Ziel: „Wir wollen mehr wasserdichte Patientenverfügungen. Und wir wollen, dass Ärzte und Pflegeheime diese Willensäußerung ihrer Patienten auch wirklich respektieren“, erklärt Rechtsanwalt Dietmar Kurze, Initiator des Tags der Patientenverfügung und Geschäftsführer von VorsorgeAnwalt e.V. in Berlin.

Am “Tag der Patientenverfügung” sollen bundesweit Informationsveranstaltungen stattfinden. Diese will der Verband der Vorsorgeanwälte in Zusammenarbeit mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Seniorenheimen oder auch Banken und anderen Einrichtungen gestalten, die ihre Kunden oder Mitglieder über das Thema Patientenverfügung informieren möchten. Ihre Unterstützung zugesagt haben bislang zum Beispiel die Landesverbände des Roten Kreuzes in Berlin, Bremen und Baden-Württemberg.

Patientenverfügung braucht mehr Aufklärung

Mit einer Patientenverfügung bestimmen Menschen, wie sie am Lebensende im Krankenhaus, Pflegeheim oder auch zu Hause behandelt werden wollen. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie frühzeitig festlegen, in welchen Fällen Ärzte die Behandlung abbrechen oder lebenserhaltende Maßnahmen wie eine künstliche Ernährung unterlassen sollen.

Die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen ist seit dem 01.09.2009 gesetzlich geregelt. Trotzdem kommt es in der Praxis zu zahlreichen Problemen. So müssen sich Verwandte sterbender Menschen mitunter von Pflegekräften zu Unrecht anhören, sie würden ihre Angehörigen qualvoll verhungern lassen. Oder Ärzte behaupten, der Verfügende habe gar nicht begriffen, was er mit der Patientenverfügung unterschrieben habe. In anderen Fällen wiederum behaupten Mediziner, die Verfügung würde nicht zum konkreten Krankheitsbild passen und sei deshalb nicht relevant. „Das ist natürlich falsch“, erklärt Rechtsanwalt Dietmar Kurze, „Ärzte müssen eine Patientenverfügung in jedem Fall beachten.“ Vorausgesetzt, sie wissen überhaupt davon. Doch viele Patientenverfügungen sind im Notfall gar nicht auffindbar. Fazit: „Es bedarf der sachlichen Aufklärung: Bei den Bürgern, damit sie ihren Willen rechtskräftig äußern können. Bei den Ärzten und Pflegekräften, damit diese die Verfügungen ihrer Patienten respektieren und richtig umsetzen“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Dietmar Kurze.

Aufruf zur Organisation von dezentralen Informationsveranstaltungen

VorsorgeAnwalt e.V. ruft jetzt gemeinnützige Organisationen, Wohlfahrtsverbände, Seniorenheime, Banken und andere Institutionen dazu auf, sich am ersten “Tag der Patientenverfügung” am 01.09.2014 mit Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland zu beteiligen.

Der DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. wird zusammen mit VorsorgeAnwalt e.V. am “Tag der Patientenverfügung” zu einer zentralen Veranstaltung in die Hauptstadt einladen. Neben der Informationsveranstaltung für interessierte Bürger soll es eine fachlich orientierte Veranstaltung für die Presse geben. „Wir wollen mit verschiedenen Experten öffentlich Bilanz ziehen: Was hat das

Patientenverfügungsgesetz bisher gebracht? Wo zeigen sich Regelungslücken? Wo hapert es in der Anwendung und was können wir gemeinsam verbessern?“, sagt Kurze.

Institutionen, die am “Tag der Patientenverfügung” mitwirken und eine Informationsveranstaltung organisieren möchten, können ihr Interesse beim VorsorgeAnwalt e.V. anmelden und professionelle Unterstützung für die Planung, Organisation und Durchführung erhalten: „Wir bieten Vorschläge für die Konzeption, das passende Informationsmaterial sowie einen Experten, der die rechtlichen Anforderungen und Fallstricke einer Patientenverfügung laiengerecht erklärt“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Dietmar Kurze.

Der VorsorgeAnwalt e.V. setzt auf eine breite Unterstützung. Eine Möglichkeit dazu bietet sich zum Beispiel Verbänden und Unternehmen, die ihre Mitglieder oder Kunden über den ersten “Tag der Patientenverfügung” in einer hauseigenen Mitglieds- oder Kundenzeitschrift informieren wollen. Darstellungen im Internet, wie sie auch der VorsorgeAnwalt e.V. anbietet, sind ein weiterer Weg.

Informationsplattform für Veranstalter und Privatpersonen

Informationen zum “Tag der Patientenverfügung” und zu den geplanten Informationsveranstaltungen finden potenzielle Veranstalter und Privatpersonen im Internet unter der folgenden Adresse:

www.tag-patientenverfuegung.de

Der Verband VorsorgeAnwalt e.V.

VorsorgeAnwalt e.V. ist ein bundsweiter Zusammenschluss von Rechtsanwälten. Ziel des Verbands ist es, für mehr Rechtssicherheit im Alter und bei Krankheit zu sorgen. Die Anwälte vom VorsorgeAnwalt e.V. bieten bei Fragen zur Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung eine qualitätsorientierte Rechtsberatung und entsprechenden Rechtsbeistand:

• Anfertigung von Vorsorgevollmacht, Vorsorgevertrag, Patientenverfügung

• Unterstützung eines eingesetzten Bevollmächtigten

• Übernahme von Bevollmächtigungen

• Vertretung von Betroffenen oder Angehörigen in betreuungsrechtlichen Verfahren

 

VorsorgeAnwalt e.V. - Vorstand und Geschäftsführer

Dr. Dietmar Kurze

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Erbrecht

Tel: (030) 80 90 62 91

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www.vorsorgevollmacht-anwalt.de

Pressekontakt

Rüdiger v. Schönfels

Tel: (030) 30 36 92 88

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Pressemitteilung des VorsorgeAnwalt e.V. als PDF-Datei